Der Ölkürbis ist eine Kulturpflanze, die in der Steiermark eine besondere Geschichte hat: Eine natürliche Mutation brachte im 19. Jahrhundert Kerne ohne harte Schale hervor. Seitdem lassen sie sich direkt rösten, knabbern und zu Kernöl pressen. Kürbiskerne sind damit in Österreich zuallererst ein Lebensmittel.
Was in Kürbiskernen steckt
Kürbiskerne bestehen grob zu einem Drittel aus Eiweiß, zu fast der Hälfte aus Fett und enthalten Ballaststoffe sowie Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Diese Zusammensetzung bezieht sich auf das ganze Lebensmittel; eine Kapsel enthält nur einen Bruchteil davon.
Die Mengen nebeneinander
| Form | ungefähre Menge |
|---|---|
| 1 gehäufter Esslöffel Kürbiskerne | ca. 10 g |
| 1 kleine Handvoll | ca. 25–30 g |
| Tagesportion KERN 01 (3 Kapseln) | 0,9 g |
Daran sieht man: Eine Kapselportion ersetzt keine Handvoll Kerne im Salat. Der Vorteil einer Kapsel ist die gleichbleibende, abgewogene Menge – etwa wenn man Kürbiskernpulver mit anderen Pflanzen in einer festen Rezeptur kombinieren möchte.
Kürbiskerne und Würmer?
In der Volksmedizin wurden Kürbiskerne gegen Würmer eingesetzt. Für Nahrungsergänzungsmittel gibt es dazu jedoch keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Wir beschreiben unsere Kern-Formeln deshalb über ihre Zusammensetzung – nicht über eine Wirkung. Bei Verdacht auf einen Wurmbefall ist der richtige Weg die ärztliche Abklärung; dafür gibt es wirksame, zugelassene Arzneimittel.
Tipp für die Küche
Kürbiskerne ohne Fett in der Pfanne rösten, bis sie aufpoppen, leicht salzen und über Salat, Suppe oder Joghurt streuen. Kernöl nicht erhitzen, sondern kalt verwenden.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Stand: November 2026.